Laut einer Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) soll die gesetzliche Rundfunkgebühr zum 1. Januar 2009 um 5,6 Prozent auf 17,98 Euro je Gerät und Monat angehoben werden. Diese Erhöhung decke dann auch den zusätzlichen Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Gebührenperiode 2009-2012. Damit blieb die KEF immerhin satte 50 Cent unter der Bedarfsmeldung der Öffentlich-Rechtlichen.
Es gilt als wahrscheinlich das die Bundesländer dieser Empfehlung folgen werden, nachdem bereits der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder Kurt Beck und sein baden-württembergischer Amtskollege Günther Oettinger prinzipiell keine größeren Einwände gegen die Empfehlung hatten. Wir dürfen uns also alle schon auf die nächste Gebührenerhöhung freuen.
Wer jetzt endgültig genug hat und ab sofort knapp 20 Euro im Monat sparen will, kann, wenn die Zerstörung der Rundfunkempfangsgeräte abgeschlossen ist, die Abmeldung online vornehmen.
Wer nach der ordnungsgemäßen Abmeldung seiner Rundfunkempfangsgeräte dennoch weiterhin von der GEZ trackiert wird, kann ja mal (auf eigene Gefahr) den einen oder anderen Tipp probieren, den ich im Heise-Forum eingesammelt habe:
- Alle Briefe der GEZ öffnen und lesen! Man weiß ja nie was die einem so schreiben. Allein um Ärger zu vermeiden, sollte man (nicht nur) die Briefe der GEZ lesen.
- Zugesendete Formulare zur Anmeldung/Ergänzung (...) unbedingt ausfüllen. Hierbei sollte man aber darauf achten, das man wirklich nur die notwendigsten Informationen angibt. Das Geburtsdatum und die Telefonnummer gehören nicht dazu. Die Informationen besorgt sich die GEZ sowieso.
- Die Antwortschreiben unfrankiert einwerfen!







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