Erfahrungsbericht zum Senseo Espresso

Am Samstag ist mir im Penny gar wunderliches in die Hände geraten. Laut der vollmundigen Aufschrift auf dem handlichen Pappkarton, sollte dessen Inhalt den Besitzern einer Senseo-Kaffeemaschine hervorragenden Espresso-Genuß herbeizaubern. Als Espresso-Liebhaber von derartigen Versprechungen zum Kauf verleitet, habe ich die 1,99 Euro investiert.

Normalerweise suche ich vor dem Kauf einer potentiellen Neuerwerbung im Internet nach Informationen zum Produkt und natürlich auch Meinungen anderer Verbraucher. Bei diesem Spontankauf war es jedoch ausnahmsweise mal anders, was mich aber nicht davon abhielt diese Recherche nachzuholen. Was ich dabei erfuhr war unter anderem, das es diese Espresso-Pads wohl bereits seit November 2006 gibt und der mitgelieferte Padhalter für einen höheren Druck in der Maschine und damit einer geringeren Wassermenge sorgt. Genau genommen befinden sich nach dem Brühvorgang ungefähr 80 ml in der Tasse, was in etwa einem doppelten Espresso entspricht.
Zu Hause angekommen war dann Auspacken angesagt. Inhalt des Kartons war ein Kaffee- besser gesagt Espressopadhalter und 16 Kaffee- bzw. Espressopads. Laut der mitgelieferten Kurzanleitung sollte die Tasse vorgewärmt sein (Klar, Espresso wird heiß genossen!) was am einfachsten zu erreichen ist, indem man einen Brühvorgang ohne Kaffeepad startet und die Tasse warmes Wasser dann entlehrt. Anschließend kann das Espressopad dann eingelegt und die Maschine gestartet werden.

Fazit

Wenn man kein Feinschmecker ist, ist das Ergebnis das aus dem Espressopad gepresst wird trinkbar. Würde ich eine solche Tasse Espresso in einem Café serviert bekommen, würde diese nach zweimal Nippen zurückgehen. Ich persönlich würde es nicht als Espresso, aber als sehr starken Kaffee bezeichnen. Insgesamt ist das Ergebnis akzeptabel und für diesen Preis kann man sicherlich nichts falsch machen.


Verwandte Artikel


Kommentar veröffentlichen